Superfrucht als Dessert: Tiroler Moosbeernocken
Moosbeeren gehören wie Preiselbeeren zur Familie der Heidekrautgewächse. Sie wachsen in nährstoffarmen und sauren Böden und werden in manchen Fällen sogar in Höhen bis zu 2.800 Meter gefunden.
In alten Märchen und Sagen ist die Moosbeere eine mystische Pflanze, die am Eingang des unterirdischen Reichs der Zwerge wachsen und sie und ihre Schätze vor Bösem bewahren soll. Mittelalterliche Überlieferungen belegen, dass Moosbeeren und ihre Blätter vor langer Zeit (und bis heute) als Heilmittel bei verschiedensten Beschwerden im Magen-Darm oder Mund- und Rachenschleimhaut verwendet wurden und werden.
Im Alpenland sind Moosbeeren zahlreich an Waldlichtungen und in Moor- und Heidelandschaften zu finden. Die Beeren sind von Juni bis Ende August in Saison und sollten nur vollreif gepflückt werden, damit sie ihr volles Aroma entfalten können. Die intensive blaue Farbe der Beeren führt dazu, dass sich beim Pflücken die Hände stark verfärben, das kann man aber mit ein wenig Zitronensaft einfach wieder entfernen.
In Tirol sind Moosbeeren im Sommer sehr beliebt und auch das Pflücken ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Bei uns zu Hause wird die blaue Beere am liebsten in Form von „Nocken“ genossen, eine schmackhafte und süße Nachspeise für warme Sommertage.
Zutaten
- 200g Moosbeeren (Heidelbeeren)
- 1 Prise Salz
- 1 Prise Vanillezucker
- 30g Zucker
- 1 Ei
- 60g Mehl
- Butterschmalz
- Staubzucker
- Vanilleeis
Zubereitung
Alle Zutaten, außer die Moosbeeren, mit einem Handmixer glattrühren. Danach die Moosbeeren vorsichtig händisch unterrühren.
Dann etwas Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Den Teig mit einem Löffel in kleinen Nocken herausstechen und bei mittlerer Hitze beidseitig gleichmäßig braten.
Zum Schluss die Nocken anrichten und mit Staubzucker bestreuen, je nach Belieben eine Kugel Vanilleeis oder Zitronensorbet dazu servieren.
Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen!
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