Geröstete Maroni aus dem Backofen
Herrlich duftend, warm und köstlich. Frisch geröstete Maroni, Maronen oder Esskastanien sind mit ihrem süßlich-nussigen Aroma ein wahrer Genuss für Groß und Klein. Schon seit Jahrhunderten versüßt diese gesunde, heiße Leckerei die kalte Jahreszeit. Maronen sind gesund, nahrhaft und machen Lust auf Weihnachten.
Maronen zubereiten ist schnell und unkompliziert. Man kann sie in der Pfanne braten, im Dampfgarer dämpfen oder im heißen Wasser kochen. Am liebsten mag ich sie jedoch aus dem Ofen, denn Esskastanien, zubereitet im Backofen, verbreiten einen herrlichen Duft im ganzen Haus und erinnern an die weihnachtliche Stimmung auf den Christkindlmärkten.
Zubereitungszeit: 10 min (ohne Backzeit)
Schwierigkeit: einfach
Portionen: 2
Zutaten
- 500g Maroni bzw. Maronen oder Esskastanien (ca. 35–40 Stück)
Zubereitung – Maronen rösten
Bevor du die Maroni zubereitest, solltest du prüfen, ob die Maronen noch frisch und genießbar sind. Dazu gibst du die Esskastanien in eine Schüssel mit kaltem Wasser. Alle Kastanien, die oben schwimmen, sind meist nicht mehr frisch oder könnten von Würmern befallen sein und sollten entfernt werden.
Lasse die guten Maronen anschließend für etwa eine Stunde im Wasser. Dadurch lassen sich die Maronen nach dem Rösten leichter schälen und entwickeln ein intensiveres Aroma. Wenn du die Maronen zubereiten möchtest und nicht so lange warten willst, kannst du alternativ eine feuerfeste Schüssel mit Wasser in den Backofen stellen.
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und in der Zwischenzeit die Esskastanien an der gekrümmten Seite mit einem spitzen Messer kreuzförmig einschneiden. Die Maronen im Ofen mit dem Einschnitt nach oben auf ein Backblech legen und in den vorgeheizten Backofen geben.
Die Maroni rösten nun für etwa 20 bis 25 Minuten. Sobald die Einschnitte weit aufgesprungen sind und die Schalen dunkler werden, kannst du die gerösteten Maronen aus dem Backofen nehmen.
Lasse die Maronen nur kurz abkühlen und löse anschließend die Schalen, solange sie noch warm sind.
Viel Spaß beim Nachbacken und Genießen!
PS: Dieses einfache Kastanien Rezept ist vielseitig einsetzbar. Die gerösteten Maroni lassen sich nicht nur pur genießen, sondern auch zu einer cremigen Suppe pürieren, als herzhafte Beilage servieren oder als Zutat für verschiedene Desserts verwenden.
Genuss Tipp: Frisch geröstete Maronen aus dem Ofen harmonieren hervorragend mit Südtiroler Rotwein oder haißem Punsch – eine herrliche Kombination für gemütliche Abende mit den Liebsten.
Häufige Fragen zu Maronen
Wie lange muss man Maroni einweichen?
Idealerweise solltest du Maroni etwa 30 bis 60 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Dadurch lassen sie sich nach dem Rösten oder Kochen leichter schälen und entwickeln ein intensiveres Aroma. Wenn es schneller gehen muss, kannst du alternativ eine feuerfeste Schale mit Wasser mit in den Backofen stellen.
Was ist der Unterschied zwischen Maronen und Esskastanien?
Es gibt keinen echten Unterschied. Maronen sind eine kultivierte Unterart der Esskastanien. Sie sind meist etwas größer, süßer im Geschmack und lassen sich leichter schälen. Im Alltag werden die Begriffe oft synonym verwendet.
Wie kocht man Maronen richtig?
Zum Kochen werden die Maronen zuerst kreuzförmig eingeschnitten, dann in kochendes Wasser gegeben und ca. 20–30 Minuten gegart. Anschließend solltest du sie noch warm schälen, da sich Schale und Haut dann am besten lösen.
Wie gesund sind Maronen wirklich?
Maronen sind sehr gesund. Sie enthalten viele Ballaststoffe, komplexe Kohlenhydrate, Kalium, Magnesium sowie Vitamin B und C. Im Vergleich zu anderen Nüssen sind sie fettarm und damit eine ideale, sättigende Winterleckerei.
Wie bereite ich Maronen für eine Suppe zu?
Für eine Maronensuppe werden die Maronen zuerst gekocht oder geröstet, anschließend geschält und dann mit Zwiebeln, Gemüsebrühe und Gewürzen weich gekocht. Danach alles fein pürieren – fertig ist eine cremige, herbstliche Suppe.
Wie verarbeitet man frische Esskastanien?
Frische Esskastanien sollten zuerst auf Frische geprüft und dann eingeschnitten werden. Je nach Rezept kannst du sie rösten, kochen oder dämpfen. Wichtig ist, sie immer vor dem Garen einzuschneiden, damit sie nicht aufplatzen.
Ist Maroni ein Obst oder ein Gemüse?
Botanisch gesehen ist die Maroni eine Nussfrucht. In der Küche wird sie jedoch häufig wie Gemüse verwendet, etwa in Suppen, Beilagen oder herzhaften Gerichten.
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