Traditioneller Tiroler Christstollen
Was wäre Weihnachten ohne einen köstlichen und herrlich saftigen Weihnachtsstollen oder Christstollen? Zumindest für die Tirolerinnen und Tiroler ist der Stollen wohl der beliebteste Weihnachtskuchen, der auf keiner weihnachtlichen Kaffeetafel fehlen darf.
Mit diesem traditionellen Stollen Rezept gelingt dir ein besonders saftiger Christstollen, der mit feinen Gewürzen und aromatischen Zutaten überzeugt. Beim Stollen backen verbreitet sich ein herrlicher Duft in der Küche, der sofort an Weihnachten erinnert und die ganze Familie begeistert.
Zubereitungszeit: 40 min (ohne Ruhe- und Backzeit)
Schwierigkeit: mittel
Portionen: 15 (1 Stollen)
Zutaten
Für den Teig:
- 750 g Mehl
- 250 ml Milch
- 60 g Hefe
- 130 g Zucker
- 300 g Butter
- 2 Eigelb
- 1 Pk Vanillezucker
- 1 TL Zimt
- 1 TL Salz
- Schale von einer Zitrone
Für die Füllung:
- 100 g gehackte Mandeln
- 100 g Rosinen
- 100 g Zitronat
- 100 g Orangeat
- 4 EL Tiroler Obst Schnaps
Zum Bestreichen und Bestreuen:
- 75 g Butter
- 200 g Puderzucker
Zubereitung – Christstollen Rezept
Zuerst die Rosinen, Zitronat und Orangeat zusammen mit dem Tiroler Obst Schnaps mischen und ein paar Stunden, am besten über Nacht, durchziehen lassen.
Das Mehl in eine Schüssel geben, mit den Fingern eine kleine Kuhle formen und die Hefe hineinbröseln. Vier Esslöffel lauwarme Milch und zwei Esslöffel Zucker über die Hefe geben und in der Kuhle vermischen. Etwas Mehl vom Rand darüber streuen. Den Vorteig für das Christstollenrezept abgedeckt an einem warmen Ort 15–20 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit die Butter in der restlichen Milch zerlaufen lassen.
Den aufgegangenen Vorteig mit dem Mehl verrühren, anschließend Zucker, Butter-Milch-Mischung, Eigelb, Vanillezucker, Zimt, Salz und Zitronenschale hinzufügen. Den Stollenteig etwa 10 Minuten kneten und danach 30–40 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, nochmals kräftig durchkneten und die Mandeln sowie die Früchte unterarbeiten.
Nun den Christstollenteig weitere 20 Minuten ruhen lassen, anschließend formen und wie beschrieben ausrollen. Den Christstollen auf ein gefettetes Backblech legen, nochmals 30 Minuten ruhen lassen und für 60–75 Minuten bei 180 °C den Stollen backen, bis er goldgelb ist.
Nach dem Backen den saftigen Weihnachtsstollen mit flüssiger Butter bestreichen und mit Puderzucker bestreuen. Den Stollen nicht bewegen, da er noch sehr empfindlich ist. Anschließend mindestens 12, besser 24 Stunden ruhen lassen. Luftdicht verpackt hält sich dieses saftige Stollen Rezept an einem kühlen Ort bis zu 4 Wochen.
Viel Spaß beim Nachbacken und Genießen!
PS: Traditionell lässt man den Tiroler Weihnachtsstollen in einer gut verschlossenen Dose 1–2 Wochen ruhen, bevor man ihn anschneidet. So kann dieses saftige Stollen Rezept sein volles weihnachtliches Aroma entfalten.
Genuss Tipp: Hervorragend zum traditionellen Tiroler Christstollen passt dieser herrliche Punsch Spezial aus Tirol. So lässt sich das Weihnachtsfest mit der Familie in vollen Zügen genießen.
Häufige Fragen zum Christstollen
Was gehört in einen original Christstollen?
In einen originalen Christstollen gehören Mehl, Hefe, Butter, Zucker, Milch, Rosinen, Mandeln sowie Zitronat und Orangeat. Gewürze wie Zimt und Vanille sind typisch, ebenso das Bestreichen mit Butter und das Bestreuen mit Puderzucker nach dem Backen.
Welche Zutat ist im Christstollen verboten?
Traditionell gilt: Margarine ist im Christstollen nicht erlaubt. Für einen echten Christstollen wird ausschließlich Butter verwendet, da sie Geschmack, Saftigkeit und Haltbarkeit maßgeblich beeinflusst.
Wann sollte man Christstollen buttern und zuckern?
Christstollen sollte direkt nach dem Backen, solange er noch heiß ist, mit flüssiger Butter bestrichen und anschließend mit Puderzucker bestreut werden. So bleibt der Stollen besonders saftig und erhält seine typische Schutzschicht.
Wie lange muss Christstollen ruhen?
Christstollen sollte mindestens 1–2 Wochen ruhen, bevor er angeschnitten wird. In dieser Zeit können sich die Aromen optimal entfalten, und der Stollen wird besonders saftig.
Woher kommt der Begriff Christstollen?
Der Begriff „Christstollen“ stammt aus dem Mittelalter und bezieht sich auf die Form des Gebäcks, die an ein in Tücher gewickeltes Christkind erinnern soll. Ursprünglich war der Stollen ein einfaches Fastengebäck, das sich über die Jahrhunderte zu einem reichhaltigen Weihnachtskuchen entwickelte.
Was ist der Unterschied zwischen Stollen und Christstollen?
„Stollen“ ist ein Oberbegriff für verschiedene längliche Gebäcke. Ein Christstollen ist eine spezielle, weihnachtliche Variante des Stollens, die mit Butter, Trockenfrüchten und Gewürzen zubereitet wird und traditionell nur zur Weihnachtszeit gebacken wird.
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